Kitespot: Allensbach


Anfahrt:

Dieser Seearm liegt zwischen Allensbach/Hegne und der Insel Reichenau und ist aufgrund seiner oft seichten Wasser eigentlich gut geeignet um etwas sicherer im Aufsteigerstadium zu werden. Das Problem ist wie immer am See der Zugang zum Wasser. Es gibt zwei gute Zugänge: In Allensbach am Seepark und in Hegne am Campingplatz. Letzterer ist aber nicht besonders nett, da der Pächter sehr launisch ist und nicht Jeden (Fremden) auf den
Platz lässt. Von der Reichenau aus habe ich zum Gnadensee hin noch keinen geeigneten Startplatz entdeckt.

Kitespot

Am Seepark in Allensbach mündet ein Bach in den See. Dessen Schuttkegel bildet eine Landzunge die im Sommer manchmal wasserbedeckt ist. Der Strand besteht je nach Wasserstand also manchmal gar nicht oder ist aus feinem Geröll und Sand. Es gibt im Park vor der Boule-Bahn aber eine Wiese zum aufbauen. Es ist 30-50meter stehtief.

In Hegne ist das Ufer kiesig oder matschig. Die Wiese davor gross. Der stehtiefe Bereich ist sehr gross der Grund ist aber schlammig. Im Winter friert der See hier als erstes zu. Eiskiten ist unter der Woche sicher möglich. Am Wochenende ist es zu voll zum Kiten.

Kitespot
Kleine Wiese. Bei Niedrigwasser vorgelagerte Sandbank. Bei Hochwasser ungeeignet!

Best Wind
beide Spots sind für West und Ostwind geeignet. Höhelaufen ist aber auch Pflicht!

Sonstiges
In Allensbach sind 50m rechts und links Bojenfelder mit daran festgemachten Segelbooten. Es bleibt also ein 100m breiter Kanal den man wieder erreichen muss wenn man wieder zurück kommen will.

In Hegne ist bei Westwind in Lee das Naturschutzgebiet. Erkennbar an den Rot-Weissen Tonnen ist dies eine absolute Tabuzone! Wenn jemals von einem Vogelschützer ein Kite oder Kiter hier gesehen wird, ist es aus mit diesem Spot. Löst aus und schwimmt zurück falls ihr in Gefahr geratet ins Naturschutzgebiet abgetrieben zu werden. Bitte, das ist kein Witz.

Spotbericht von Stephan Melcher